Alex Vorti, Dumbratio 293, Mischtechnik, 100x70cm, 2020_
Die Ausstellung läuft von 23. Juli – 23. Oktober 2021 im ArtMonopol.
Ein Rohdiamant, der gerade am Kunstmarkt zu funkeln beginnt. Alex Vorti, geboren 1991 in Majdanpek in Serbien, absolvierte das Studium der Bildhauerei an der Universität für angewandte Kunst in Belgrad und unterrichtet in seiner Heimatstadt Englisch und Kunst am Gymnasium. Der serbische Künstler verwendet Mischtechniken mit Graphit, Tusche, Acryl und Öl, um seinen Werken die Ihnen eigene, individuelle, von energischen, langen Strichen und sorgfältig gewebten, dünnen, sanften, kurzen Elementen geprägte Ausdruckskraft zu verleihen. Gleich ob monochrom oder farbig, seinen Schöpfungen liegt eine für Vorti typische suggestive Kraft inne.

Was ist das Besondere an Vorti’s Werken und warum schafften diese bereits innerhalb kurzer Zeit ihren Weg bis nach Amerika und China?

Vorti’s Bilder können mit ihrem Ausdruck die Schwingung des Raumes verändern. Zugleich können sie die feinstofflichen Ebenen des Betrachters bewegen. Farben, Formen und Tiefe wirken ästhetisch und paradiesisch zugleich, manchmal beruhigend und manchmal anregend.Das Ziel von Alex Vorti ist es, eine eigene transzendente Symbolik in seinen Darstellungen zu schaffen, die das Begehren nach einer neuen, allgemein erlebbaren Kunstwelt äußert, die die Grenzenlosigkeit des Seins und des Universums wiedergibt. Jedes Werk erzeugt die Illusion, die ergänzend zum Sichtbaren entsteht und enthält mannigfaltige Anknüpfungspunkte, sich selbst und wichtige persönliche Themen wiederzufinden. Die Bilder sind auf den ersten kurzen Blick abstrakt. Bei näherer Betrachtung sind wie auf einer Entdeckungsreise im Bild hervortretende konkrete Formen erkennbar – z.B. ein Nest, das einem Geborgenheit vermittelt, ein Lieblingstier, das die Liebe und Wärme ausstrahlt oder eine Schriftrolle aus der Botschaften herausquellen. So kann jedes Werk des Künstlers zu einem neuen Abenteuer einladen.

Sein jüngstes Oeuvre „Adumbratio” umfasst mehrere Bilderserien, der Titel bedeutet „Andeutung, Anzeichen, Überschattung, Vorhersehung“. Seine Förderer und Entdecker berichten im Zusammenhang mit Alex Vorti’s Bildern von zusätzlicher Inspiration und Kreativität in den Arbeitsräumen und sogar von einem verbesserten Arbeitsklima. Im privaten Bereich schaffen sie eigene Welten und Ruhepole. Kenner des Metiers verglichen ihn bereits mit österreichischen Künstlern von internationalem Rang wie Arnulf Rainer und Hans Staudacher, den zwei großen Pionieren des Tachismus, jener Richtung der abstrakten Malerei, die Empfindungen durch spontanes Auftragen von Farbe auf die Leinwand auszudrücken sucht.