Die Ausstellung läuft von 30. Juli – 21. August 2021 in der periscope – initiative für kunst- und zeitgenoss_innen.

Christian Gode realisiert seit 9 Jahren ausschließlich in situ Arbeiten, das heißt, er entwickelt temporäre Arbeiten aus dem Raum, für den Raum. Die Arbeiten von Christian Gode gehen grundsätzlich von dem vorgefunden Kontext aus und setzen sich mit den bestehenden Strukturen bzw. Systemen auseinander. Mit einer konsequenten, visuellen Strategie werden diese verändert, um sie wieder in den ursprünglichen Kontext zurückzuführen um das Gegebene sichtbar zu machen, zu konterkarieren und zu reflektieren. Die Arbeit für den Projektraum „Periscope“ geht von den Wänden und den vorgefundenen Bedingungen aus. Eine diagonale Teilung der umlaufenden Wände und die dadurch entstehenden schwarz-weißen Dreiecke und das Spiel mit vorhandenen Formen, lässt den Raum zu einem bühnenähnlichen Ort werden. Durch die Kontrastierung der konsequent gesetzten diagonalen Teilung des Kontextes, des weißen Raums, mit Schwarz wird der Raum selbst zur Arbeit. Um die bühnenähnliche Situation dieses Kontrastraums weiterzudenken, wird als elementarer Teil der Arbeit die Band „The Four Skittling Omas“ in dem Raum proben. Das Geschehen wird nur von außen zu betrachten sein und während der Laufzeit werden die Spuren der Probe und die Wandarbeit zu sehen sein.

www.christiangode.de